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Personalkostenplanung: Fehler bei zeitversetzter Ableitung von abhängigen Kostenbestandteilen

Vielen Anwendern ist ein seit längerem schon bekanntes Problem in der Personalkostenplanung nicht bewusst: Wenn ein abhängiger Kostenbestandteil von einem direkten Kostenbestandteil aus einer Vorperiode abgeleitet werden soll, so funktioniert das nicht, wenn das betroffene Kostenobjekt (i.d.R. eine Person) in der Zwischenzeit die Organisationseinheit gewechselt hat.

Das ist im grundsätzlichen Design des Planungslaufs begründet, der nicht pro Person, sondern pro Organisationseinheit läuft. Eine Korrektur im BAdI des Planungslaufes ist daher auch nicht machbar. Das Problem kann für die meisten Fälle durch die Bildung von Dummy-Kostenbestandteilen in der Datensammlung umgangen werden.

Eine Lösung seitens der SAP scheint nicht geplant. Das Problem ist lediglich im Hinweis 888780 dokumentiert. Aber vielleicht hilft es, wenn mehr Kunden sich des Problems bewusst sind und direkt oder über die DSAG auf die SAP Einfluss nehmen.

Mehr zum Thema Personalkostenplanung können Sie bei der SAP Insider Konferenz HR2013 Europe in Amsterdam erfahren. Am 12.6.2013 wird iProCon UK Director Sven Ringling von 10:45-12:00 Uhr einen Vortrag halten mit dem Titel “ Tips for forecasting and planning HR costs with SAP ERP HCM personnel cost planning and simulation“.